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Adventisten aktuell

STA-Kirche geschlossen

21.08.2019 Die größte Kirche der STA in der Landeshauptstadt Nairobi (Kenia) wurde, auf Anordnung der örtlichen Verwaltungsbehörde, am 3. August 2019 geschlossen. "Die Kirche wird erst wieder für die Gemeinschaft geöffnet, nachdem die streitenden Fraktionen ihre Differenzen beigelegt haben", sagte Frau Mworoa, zuständige Kommissarin,  vor Journalisten in ihren Büros im Nyayo House. Die Kirchenleitung erklärte gegenüber Journalisten, dass sie diesen ungesetzlichen Akt nicht hinnehmen werde und, falls die Kirche nicht umgehend wieder geöffnet wird, die Behörde vor Gericht verklagen will. Quelle

Spendenfreudig

20.08.2019 Über 58 Millionen Euro spendeten die 34.792 deutschen Siebenten-Tags-Adventisten im Jahr 2018 für den Unterhalt ihrer Freikirche. Um knapp 2 Millionen Euro hat sich das Spenden- aufkommen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Jeder Adventist in Deutschland gab durchschnittlich 1.690 Euro. Von ihrem Recht, als Körperschaft des öffentlichen Rechts Kirchensteuern über den Staat bei ihren Mitgliedern einzuziehen, macht die Freikirche keinen Gebrauch. Quelle

Prügelei in der Kirche

23.07.2019 Während einer Versammlung (Gemeindestunde)  in der Hauptkirche der STA in Nairobi (Kenia), wurde der Seniorpastor, Jean Pierre Maywa, gewalttätig von eigenen Kirchenmitgliedern angegriffen und verprügelt. Nach einem Bericht der Zeitung, lag die Ursache darin, dass eine Gruppe innerhalb der Kirche, die sich selbst als Nairobi Cosmopolitan Conference (NCC) bezeichnet, einen Gerichtsfall gegen die Kirchenleitung verloren hatte. Auf der Versammlung sollte darüber entschieden werden, ob diese Gruppe von STA Mitgliedern aus der Kirche ausgeschlossen wird oder nicht. Quelle

Verbündete besucht

17.07.2019 Sandra Roberts, weltweite einzige Vereinigungs- präsidentin der Siebenten Tags Adventisten,  besuchte vom 7. bis 15. Juli 2019 Deutschland. Sie traf sich mit ihren deutschen "Kollegen“ sowie anderen Kirchenleitern, die, wie sie selber, die Frauenordination als „gesellschaftlich relevante“ Gleichstellung einfordern. Der Besuch war nicht privater Natur, sondern diente dem Gedankenaustausch und wohl auch der Abstimmung hinsichtlich auf die nächste Generalkonferenz. Quelle

Redeverbot

05.07.2019 Stephan Bohr, ein bekannter STA Prediger in den USA und weltweit, bekommt wegen seiner Ablehnung der Frauenordination massiven Gegenwind. So hatte die STA-Vereinigung von Illinoi (USA-Staat) einer ihrer Kirchen kurzfristig verboten, ein lang geplantes Seminar am 28-29.06.2019 mit Bohr als Sprecher durchzuführen. Der Prediger betreibt eine eigene Internetseite und ist ein weltweit gefragter Sprecher auf adventistischen Veranstaltungen. In Deutschland besteht schon seit Jahren ein generelles Einladungsverbot für Adventgemeinden, wenn es um Dr. Veith geht. Seine Vorträge finden bei uns deshalb in angemieteten Räumen statt. Quelle

Pastorinnensuche

22.06.2019 Wer eine bestimmte Ideologie in der Gesellschaft verfestigen will, muss die Jugend dafür gewinnen. Dieses Prinzip wendet auch die Kirche der STA in den USA an. Die Kirchenleitung der NAD hat deshalb besondere Abzeichen für Pfadfinderinnen herausgebracht, auf der für weibliche Pastorinnen geworben wird. Sie sollen auf dem großen Pfadfindertreffen im August an die jungen Mädchen verteilt werden. Kommentar der NAD: „Diese Anstecknadel zeigt zwei Pfadfinderinnen, die dem Riesen selbstbewusst gegenüberstehen. Bewusst mit dem Ziel entwickelt, Mädchen in Nordamerika zu ermutigen und zu ermutigen, die den Ruf Gottes zum pastoralen Dienst furchtlos angenommen haben oder annehmen werden. Gott ruft und befähigt Mädchen, so wie Er David berufen und befähigt hat.“ Quelle

Sklavenhunde?

11.06.2019 Auf der Facebook-Seite der Seventh-Day Adventists of Southern Asia Division berichtete Alexander Samuel , dass Mitarbeiter der Usilampatti Seventh-day Adventist School in Tamilnadu (Indien) gegen ihre Entlassung durch die Schulleitung protestieren, indem sie Blätter anzogen. Alle behaupten, einer niedrigen Kastenzugehörigkeit anzugehören und sagten, dass die Behandlung ein Ergebnis der Diskriminierung der Kastenzugehörigkeit sei. Der Protest wurde laut Bericht vom Direktor, Herrn Suresh, ausgelöst, der respektlos zu ihnen sprach und sie „Sklavenhunde" nannte. Quelle.

Neues aus Berundi

27.05.2019 Die Verhaftungen der adventistischen Kirchenleiter und Kirchenmitglieder in Burundi erfolgte, nach redaktioneller Recherche, durch die Polizei, weil diese Prügeleien während des Gottesdienstes verursacht hatten. Sie sind inzwischen alle freigelassen. Die gewalttätigen Konflikte waren wegen internen Korruptionsvorwürfen, Wahlmanipulationen und Personalintrigen innerhalb der zuständigen Division und Union entstanden. Die Intervention der Weltkirchenleitung brachte in der Sache keine Klarheit, sondern vernebelte nur die Fakten. Quelle

Verhaftung in Burundi

15.05.2019 Kirchenpräsident Ted. C. Wilson rief seine Kirchenmitglieder weltweit auf, für die inhaftierten 22 Kirchenleiter und Mitglieder der Adventgemeinde in Burundi (Afrika) zu beten. Die Regierung des afrikanischen Staates war mit dem personellen Wechsel nach einer Wahl in der obersten Kirchenführung von Burundi nicht einverstanden und arretierte die neue Kirchenleitung. Sie unterstützt den abgewählten Kirchenleiter. Wilson protestierte schriftlich gegen diese Einmischung des Staates in kirchliche Angelegenheiten. Quelle  

Sabbatbibelschulklasse extra für Homosexuelle

12.04.2019 Die Kirche der adventistischen La Sierra Universität (USA) bietet, im Rahmen des sabbatlichen Gottesdienstes, eine Bibelstuienklasse für Homosexuelle an. Ziel dieser Aktion ist es, einen "sicheren und abgeschirmten Raum für Bibelstudium und spirituelles Wachstum" zu haben. Ob andere STA-Kirchen nachziehen werden, wird sich zeigen. Quelle

Offizielle Anhörung

12.02.2019 Wie bereits berichtet, beabsichtigen australische Politiker die Diskriminierungsgesetze bzgl. des LGBT Personenkreises in Schulen und Universitäten drastisch zu verschärfen. In einem offiziellen Anhörungsverfahren wurden Vertreter von Kirchen, LGBT Verbänden und Bildungsinstitutionen eingeladen um Ihre Ansichten zu dem neuen Gesetzesvorschlag zu hören. Christliche Kirchen sind sich darin einig, dass das Gesetz, in der gegenwärtigen Fassung, die Religionsfreiheit, biblische Aussagen zu lehren, stark beeinträchtigen würde und plädierten für Veränderungen der Gesetzesvorlage. Quelle:

LGBT voll akzeptiert?

26.01.2019: Wenn es nach der Universitätsleitung der adventistischen Universität La Sierra geht, sollen nicht nur auf dem eigenen Campus der Uni alle LGBT-Leute willkommen sein, sondern man will auch die Kirche der STA so verändern, dass dieser Personenkreis und deren Lebensweise, durch die Liebe Christi, voll akzeptiert wird. In einer neuen Stellungnahme heißt es u.a.: „Wir streben auch eine Versöhnung mit denen an, die wir bisher ausgelassen haben. Obwohl wir gesagt haben: „Du bist hier willkommen", stellen wir fest, dass sich insbesondere viele in der LGBT+-Community nicht einbezogen fühlen. Wir gestehen, dass wir dies nicht geschafft haben. In dem Bestreben, dem Gebot Christi, einander zu lieben, zu folgen, beschließen wir, auf Veränderungen in unserer Kirchengemeinschaft hinzuarbeiten, um alle LGBT Menschen vollständig willkommen zu heißen und zu bestätigen. Wenn wir an konkreten Veränderungen und neuen Gesprächen arbeiten, hören Sie uns bitte an, wenn wir sagen: „Alle sind hier willkommen!“ Quelle:

 

 

 

Zitat der Woche:

"So haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn."

(Glaubensbekenntnis der Apostel:1.Kor.8.6) 

Moralische Zersetzung

20.08.2019 "Stoppt die moralische Zersetzung bei Kindern und Jugendlichen!" Mit diesem Aufruf an die Katholiken in Polen spricht sich das polnische Episkopat gegen eine „Erziehung gegen Diskriminierung“ im Sexualunterricht an den Schulen. Im konkreten Fall raten die Bischöfe den Eltern zur Abmeldung ihrer Kinder vom Sexualkunde- unterricht, wenn dessen Inhalt dem "Wertesystem widerspricht". Links liberale Politiker in Polen wollen schon in der Schule die Gender-Ideologie verbreiten.Quelle

Beichtgeheimnis

14.08.2019 Ab heute gilt im australischen Bundes- staat Victoria ein neues Gesetz, das Priester zur Meldung bei den Behörden verpflichtet, wenn sie bei der Beichte von Missbrauchsfällen erfahren. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die katholische Kirche gegen Pläne zur Berichterstat- tungspflicht von Priestern gestellt und eine Änderung ihrer Geheimhaltungsregeln abgelehnt. "Das wäre gegen unseren Glauben und stände gegen die Religionsfreiheit", so die australische Bischofskon- ferenz in einer Stellungnahme 2018. Eine ähnliche Regelung wie in Victoria gibt es schon im Haupt- stadtbezirk Canberra. Quelle

Ökumenischer Dialog

Papst Franziskus: Ich gebe Ihnen ein Beispiel für einen ökumenischen Dialog: Ich kann Ökumene nur dann betreiben, wenn ich von meinem Katholischsein ausgehe, und der andere, der mit mir Ökumene betreibt, muss es als Protestant, Orthodoxer … tun. Die eigene Identität ist nicht verhandelbar, sie wird integriert. Das Problem bei Übertreibungen ist, dass man seine Identität verschließt, man sich nicht öffnet. Identität ist ein Reichtum – kulturell, national, historisch, künstlerisch – und jedes Land hat seine eigene, sie ist aber durch den Dialog zu integrieren. Dies ist entscheidend: Von der eigenen Identität aus muss man sich dem Dialog öffnen, um von der Identität der anderen etwas Größeres zu erhalten. Man darf nie vergessen, dass das Ganze über dem Teil steht. Die Globalisierung, die Einheit sollte nicht als Sphäre, sondern als Vieleck verstanden werden: Jedes Volk behält seine eigene Identität in der Einheit mit den anderen. Quelle

Unbiblisch und pervers

07.08.2019 Mike Azinger, US-Senator von West Virginia, schrieb als Reaktion auf einen Artikel der Zeitung „Parkersburg News and Sentinel“ über eine örtliche „Schwulenfeier“ in einem Kommentar: "Bei der LGBQT-Bewegung (sic) geht es nicht um Glück und Toleranz, sondern um Indoktrination und eine erzwungene Akzeptanz einer pervertierten und nicht-biblischen Sichtweise auf Sexualität." Dafür wurde er von seiner Partei (Republikaner) gelobt und von der Bürgerrechtsbewegung verurteilt. Quelle

Gott schuf die Welt in sechs normalen Tagen

31.07.2019 Die Synode der Lutheraner in Missouri (USA) beschloss mehrheitlich auf ihrer Kirchentagung am 23.07.2019 den Lehrsatz, dass Gott die Welt in „sechs natürlichen Tagen“ geschaffen hat. Damit wurde der Evolut- ionstheorie eine klare Absage erteilt. Begründet wurde der Standpunkt mit der biblischen Aussage „da wurde aus Abend und Morgen der erste Tag“. Ob deutsche Synoden sich ebenso entscheiden werden, darf wegen deren Theologie bezweifelt werden. Quelle

Unter der Haut

22.07.2019 Nach einem Bericht in der „New York Times“, haben sich in Schweden bereits mehr als 4000 Personen einen Mikrochip in die Hand implantieren lassen. Bisher war diese Technologie nur bei Tieren eingesetzt worden. Er hat die Größe eines Reiskorns und soll die Bezahlung durch Kreditkarten ablösen. Außerdem eignet er sich auch für andere digitale Erkennungssysteme (z. B. zum öffnen von Haus- und Autotüren). Es ist auch ein weiterer technologischer Baustein, um Menschen an jedem Ort digital orten zu können, ohne das die Überwachung bemerkt wird. Quelle

Ehe & Transgender?

08.07.2019 Was tun, wenn aus dem Ehemann eine Ehefrau wird oder umgekehrt? Bleibt die Ehe nach biblischem Maßstab weiterhin gültig oder ist eine Scheidung möglich? Eine Veränderung der Geschlechtsidentität, während einer Ehe, wirft neue theologische Fragen auf. Die Kirche von England hat entschieden, dass die Ehe weiterhin gültig bleibt. Es dürfte interessant sein, wie die anderen Konfessionen zu diesem Problemfall Stellung beziehen werden. Quelle

Schizophrenie

28.06.2019 In den USA den christlichen Glauben sowie Gott in der Öffentlichkeit zu unterdrücken sei Schizophrenie, erklärte Ben Carson, Minister für das Bauwesen in der Regierung Trump. Der ehemalige Neurochirurg und aktive Adventist sprach im Juni 2019 auf einer Konferenz sozial konservativer Evangelikalen (Faith & Freedom Coalition) und wies u. a. darauf hin, dass die USA nach dem Verständnis ihrer Gründer „eine Nation unter Gott“ sind. Quelle

Papst gegen Genderideologie

10.06.2019 Unter dem Titel „ Als Mann und Frau schuf er sie! Hin zu einem Weg des Dialogs zu Fragen über die Gendertheorie in der Erziehung“ hat der Vatikan für die katholischen Schulen und Universitäten ein Leitbuch für den Sexualunterricht herausgegeben. Darin distanziert sich der Vatikan, im Auftrag des Papstes, eindeutig von der geschlechtlichen Gleichmacherei der Genderideologie und fordert dazu auf, an der katholischen Lehre zur Ehe und den beiden biologischen Geschlechtern festzuhalten. Quelle

Satanismus in Alaska

23.06.2019 Wie weit die politische Korrektheit gegenüber Religionen in einigen Staaten der USA geht, zeigte der Gemeinderat von Kenai (Alaska). Normalerweise wird dort vor der Ratssitzung ein christliches Gebet gesprochen. Doch auf der letzten Sitzung wurde einer Satanistin, Iris Fontana, erlaubt, Satan zu beschwören, damit er den Ratsmitgliedern die „Augen für die Wirklichkeit öffnet“. Einige Ratsmitglieder verließen während der Beschwörung den Saal, die Mehrheit jedoch hörte stehend zu. Grundlage dazu ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA, das Gebete vor einer Sitzung erlaubt, nur dürfe keine Religion diskriminiert werden. Satanismus ist in den USA als Religion anerkannt. Quelle:

  

   

   

   

   

   

   

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Das Ephesussyndrom

Nach seiner ersten großartigen Vision wird Johannes von Christus zum Schreiber sieben offizieller Briefe berufen. Christus diktiert dem Seher von Patmos Wort für Wort, Satz für Satz an 7 Gemeinden in Kleinasien, der heutigen Türkei. Wer da meint, es gäbe keine verbale Inspiration in der Bibel, wird hier eines besseren belehrt. Außerdem, direkte Briefe von Christus haben nicht nur einen hohen Seltenheitswert, sondern enthalten auch für unsere Zeit wichtige Botschaften. Grund genug, sie sorgfältig zu studieren.

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