++ ++

 

  

 

 

 

 

 

Adventisten aktuell

Redeverbot

05.07.2019 Stephan Bohr, ein bekannter STA Prediger in den USA und weltweit, bekommt wegen seiner Ablehnung der Frauenordination massiven Gegenwind. So hatte die STA-Vereinigung von Illinoi (USA-Staat) einer ihrer Kirchen kurzfristig verboten, ein lang geplantes Seminar am 28-29.06.2019 mit Bohr als Sprecher durchzuführen. Der Prediger betreibt eine eigene Internetseite und ist ein weltweit gefragter Sprecher auf adventistischen Veranstaltungen. In Deutschland besteht schon seit Jahren ein generelles Einladungsverbot für Adventgemeinden, wenn es um Dr. Veith geht. Seine Vorträge finden bei uns deshalb in angemieteten Räumen statt. Quelle

Pastorinnensuche

22.06.2019 Wer eine bestimmte Ideologie in der Gesellschaft verfestigen will, muss die Jugend dafür gewinnen. Dieses Prinzip wendet auch die Kirche der STA in den USA an. Die Kirchenleitung der NAD hat deshalb besondere Abzeichen für Pfadfinderinnen herausgebracht, auf der für weibliche Pastorinnen geworben wird. Sie sollen auf dem großen Pfadfindertreffen im August an die jungen Mädchen verteilt werden. Kommentar der NAD: „Diese Anstecknadel zeigt zwei Pfadfinderinnen, die dem Riesen selbstbewusst gegenüberstehen. Bewusst mit dem Ziel entwickelt, Mädchen in Nordamerika zu ermutigen und zu ermutigen, die den Ruf Gottes zum pastoralen Dienst furchtlos angenommen haben oder annehmen werden. Gott ruft und befähigt Mädchen, so wie Er David berufen und befähigt hat.“ Quelle

Sklavenhunde?

11.06.2019 Auf der Facebook-Seite der Seventh-Day Adventists of Southern Asia Division berichtete Alexander Samuel , dass Mitarbeiter der Usilampatti Seventh-day Adventist School in Tamilnadu (Indien) gegen ihre Entlassung durch die Schulleitung protestieren, indem sie Blätter anzogen. Alle behaupten, einer niedrigen Kastenzugehörigkeit anzugehören und sagten, dass die Behandlung ein Ergebnis der Diskriminierung der Kastenzugehörigkeit sei. Der Protest wurde laut Bericht vom Direktor, Herrn Suresh, ausgelöst, der respektlos zu ihnen sprach und sie „Sklavenhunde" nannte. Quelle.

Neues aus Berundi

27.05.2019 Die Verhaftungen der adventistischen Kirchenleiter und Kirchenmitglieder in Burundi erfolgte, nach redaktioneller Recherche, durch die Polizei, weil diese Prügeleien während des Gottesdienstes verursacht hatten. Sie sind inzwischen alle freigelassen. Die gewalttätigen Konflikte waren wegen internen Korruptionsvorwürfen, Wahlmanipulationen und Personalintrigen innerhalb der zuständigen Division und Union entstanden. Die Intervention der Weltkirchenleitung brachte in der Sache keine Klarheit, sondern vernebelte nur die Fakten. Quelle

Verhaftung in Burundi

15.05.2019 Kirchenpräsident Ted. C. Wilson rief seine Kirchenmitglieder weltweit auf, für die inhaftierten 22 Kirchenleiter und Mitglieder der Adventgemeinde in Burundi (Afrika) zu beten. Die Regierung des afrikanischen Staates war mit dem personellen Wechsel nach einer Wahl in der obersten Kirchenführung von Burundi nicht einverstanden und arretierte die neue Kirchenleitung. Sie unterstützt den abgewählten Kirchenleiter. Wilson protestierte schriftlich gegen diese Einmischung des Staates in kirchliche Angelegenheiten. Quelle  

Sabbatbibelschulklasse extra für Homosexuelle

12.04.2019 Die Kirche der adventistischen La Sierra Universität (USA) bietet, im Rahmen des sabbatlichen Gottesdienstes, eine Bibelstuienklasse für Homosexuelle an. Ziel dieser Aktion ist es, einen "sicheren und abgeschirmten Raum für Bibelstudium und spirituelles Wachstum" zu haben. Ob andere STA-Kirchen nachziehen werden, wird sich zeigen. Quelle

Offizielle Anhörung

12.02.2019 Wie bereits berichtet, beabsichtigen australische Politiker die Diskriminierungsgesetze bzgl. des LGBT Personenkreises in Schulen und Universitäten drastisch zu verschärfen. In einem offiziellen Anhörungsverfahren wurden Vertreter von Kirchen, LGBT Verbänden und Bildungsinstitutionen eingeladen um Ihre Ansichten zu dem neuen Gesetzesvorschlag zu hören. Christliche Kirchen sind sich darin einig, dass das Gesetz, in der gegenwärtigen Fassung, die Religionsfreiheit, biblische Aussagen zu lehren, stark beeinträchtigen würde und plädierten für Veränderungen der Gesetzesvorlage. Quelle:

LGBT voll akzeptiert?

26.01.2019: Wenn es nach der Universitätsleitung der adventistischen Universität La Sierra geht, sollen nicht nur auf dem eigenen Campus der Uni alle LGBT-Leute willkommen sein, sondern man will auch die Kirche der STA so verändern, dass dieser Personenkreis und deren Lebensweise, durch die Liebe Christi, voll akzeptiert wird. In einer neuen Stellungnahme heißt es u.a.: „Wir streben auch eine Versöhnung mit denen an, die wir bisher ausgelassen haben. Obwohl wir gesagt haben: „Du bist hier willkommen", stellen wir fest, dass sich insbesondere viele in der LGBT+-Community nicht einbezogen fühlen. Wir gestehen, dass wir dies nicht geschafft haben. In dem Bestreben, dem Gebot Christi, einander zu lieben, zu folgen, beschließen wir, auf Veränderungen in unserer Kirchengemeinschaft hinzuarbeiten, um alle LGBT Menschen vollständig willkommen zu heißen und zu bestätigen. Wenn wir an konkreten Veränderungen und neuen Gesprächen arbeiten, hören Sie uns bitte an, wenn wir sagen: „Alle sind hier willkommen!“ Quelle:

 

 

 

Zitat der Woche:

"Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden. Denn er verlässt sich auf dich."

(Jes. 26.3) 

Ehe & Transgender?

08.07.2019 Was tun, wenn aus dem Ehemann eine Ehefrau wird oder umgekehrt? Bleibt die Ehe nach biblischem Maßstab weiterhin gültig oder ist eine Scheidung möglich? Eine Veränderung der Geschlechtsidentität, während einer Ehe, wirft neue theologische Fragen auf. Die Kirche von England hat entschieden, dass die Ehe weiterhin gültig bleibt. Es dürfte interessant sein, wie die anderen Konfessionen zu diesem Problemfall Stellung beziehen werden. Quelle

Schizophrenie

28.06.2019 In den USA den christlichen Glauben sowie Gott in der Öffentlichkeit zu unterdrücken sei Schizophrenie, erklärte Ben Carson, Minister für das Bauwesen in der Regierung Trump. Der ehemalige Neurochirurg und aktive Adventist sprach im Juni 2019 auf einer Konferenz sozial konservativer Evangelikalen (Faith & Freedom Coalition) und wies u. a. darauf hin, dass die USA nach dem Verständnis ihrer Gründer „eine Nation unter Gott“ sind. Quelle

Papst gegen Genderideologie

10.06.2019 Unter dem Titel „ Als Mann und Frau schuf er sie! Hin zu einem Weg des Dialogs zu Fragen über die Gendertheorie in der Erziehung“ hat der Vatikan für die katholischen Schulen und Universitäten ein Leitbuch für den Sexualunterricht herausgegeben. Darin distanziert sich der Vatikan, im Auftrag des Papstes, eindeutig von der geschlechtlichen Gleichmacherei der Genderideologie und fordert dazu auf, an der katholischen Lehre zur Ehe und den beiden biologischen Geschlechtern festzuhalten. Quelle

Satanismus in Alaska

23.06.2019 Wie weit die politische Korrektheit gegenüber Religionen in einigen Staaten der USA geht, zeigte der Gemeinderat von Kenai (Alaska). Normalerweise wird dort vor der Ratssitzung ein christliches Gebet gesprochen. Doch auf der letzten Sitzung wurde einer Satanistin, Iris Fontana, erlaubt, Satan zu beschwören, damit er den Ratsmitgliedern die „Augen für die Wirklichkeit öffnet“. Einige Ratsmitglieder verließen während der Beschwörung den Saal, die Mehrheit jedoch hörte stehend zu. Grundlage dazu ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA, das Gebete vor einer Sitzung erlaubt, nur dürfe keine Religion diskriminiert werden. Satanismus ist in den USA als Religion anerkannt. Quelle:

Gleichheit oder Ungleichheit?

Am Freitag, den 17. Mai 2019, verabschiedete das US-Repräsentantenhaus den „Equality Act“ (H. R. 5). Der Gesetzentwurf, wenn er Gesetz werden sollte, würde den Schutz auf schwule, lesbische und Transgenderpersonen über ein breites Spektrum von US-Bürgerrechtsgesetzen ausdehnen. Dazu gehören Beschäftigung, Wohnen, öffentliche Unterkünfte und Sozialdienste. Die Kirchenleitung der Adventisten in den USA (NAD) protestierte entschieden gegen eine solches Gesetz, das i. E. ein Eingriff in die Religionsfreiheit bedeuten würde. Quelle

Mormonen & LGBTQ

04.04.2019 Die Kirche „der Heiligen der letzten Tage“ revidierte auf ihrer Jahrestagung am 2.04.2019 ihren Standpunkt gegenüber Personen, welche als gleichgeschlechtliche Paare zusammenleben. Wurde das noch vor 5 Jahren als ein „Abfall vom Glauben“ betrachtet, so ist es nun nur noch „ein ernstes Vergehen“ und führt damit nicht zum Ausschluss aus der Kirchengemeinschaft. Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren können nun auch getauft werden, sofern sie eine Erlaubnis ihrer Eltern haben. Quelle

Sonntagsgesetz abge-

schafft?

23. 03.2019 Im US-Staat Nord Dakota wurde im Landesparlament Ende Januar das bestehende Sonntagsgesetz abgeschafft. Mit 56 zu 35 Stimmen votierten die Abgeordneten, dass künftig am Sonntag wieder alle Geschäfte öffnen können. Ob diese Entwicklung eine Signalwirkung auf andere Staaten haben wird, bleibt abzuwarten. Das Gesetz wird nun vom Staatssenat überprüft. Quelle:

Erster Tempel in Rom

11.03.2019 Russel M. Nelson, Präsident der Mormonen (Heiligen der letzten Tage) besuchte im März 2019 den prachtvoll ausgestatteten Tempel seiner Kirche und Papst Franziskus in Privataudienz. Er und seine Kirche sind bemüht als christliche Kirche anerkannt zu werden. Nelsons Meinung über den Papst nach der Audienz: „Was für ein netter wundervoller Mann er doch ist und wie glücklich die Katholiken sein können, einen solchen gnädigen, besorgten, liebevollen und fähigen Führer zu haben.“Quelle

Die Rede des Papstes

Zum Abschluss einer Konferenz vom 21-24.02.2019 zum Thema "Schutz der Minderjährigen in der Kirche", hielt Papst Franziskus vor den anwesenden Vorsitzenden der weltweiten Bischofskonferenzen eine bemerkenswerte Rede. Darin versprach er u. a. seinen Kirchenmitgliedern, dass die Kirche nie wieder Missbrauchsfälle vertuschen oder ignorieren wird. Realistisch oder nur eine ehrenwerte Absichts- erklärung? Angesichts der zahllosen Bischöfe und Priester, die bisher das Gegenteil zum „Wohle der Kirche“ getan hatten, dürften Zweifel berechtigt sein. Die Rede 

  

   

   

   

   

   

   

  Die aktuelle  Edition

 

 

Das Ephesussyndrom

Nach seiner ersten großartigen Vision wird Johannes von Christus zum Schreiber sieben offizieller Briefe berufen. Christus diktiert dem Seher von Patmos Wort für Wort, Satz für Satz an 7 Gemeinden in Kleinasien, der heutigen Türkei. Wer da meint, es gäbe keine verbale Inspiration in der Bibel, wird hier eines besseren belehrt. Außerdem, direkte Briefe von Christus haben nicht nur einen hohen Seltenheitswert, sondern enthalten auch für unsere Zeit wichtige Botschaften. Grund genug, sie sorgfältig zu studieren.

mehr